Sportwagen der Zukunft: der Mazda Taiki Der neue Mazda Taiki steht in der Tradition der Konzeptfahrzeuge Nagare, Ryuga und Hakaze und verkörpert das Ideal eines Sportwagens der Zukunft mit Frontmotor und Hinterradantrieb. Als viertes Modell der Nagare-Reihe verfeinert der Taiki die durch fließende Linien gekennzeichnete Nagare-Designsprache und kombiniert sie mit modernen Technologien wie der neuesten Generation des Kreiskolbenmotors und einer optimierten Aerodynamik. So verbindet er hohe Fahrdynamik und Fahrspaß mit nachhaltiger Umweltverträglichkeit.
Außendesign: wie die Roben der Himmelsfee Die Studie symbolisiert den schützenden Mantel der Erdatmosphäre, japanisch Taiki genannt. Seine Grundproportionen werden bestimmt durch eine gestreckte Coupé-Form, den vorne liegenden Motor, den ungewöhnlich langen Radstand von 3 Metern, kurze Überhänge und ein Glasdach.
Ziel des Teams unter Chefdesigner Yamada war es, ein Design zu schaffen, das die Ströme der Luft bildlich darstellen sollte, um so dynamische Leichtigkeit zu vermitteln. Beim Außendesign orientierten sich die Designer an einem Paar "Hagoromo" – das sind wunderschöne, fließende Gewänder, die einer japanischen Legende zufolge einer himmlischen Jungfrau Flügel verleihen und es ihr ermöglichen, auf die Erde hinunterzufliegen.
Die untere Partie des mehrschichtigen Hagoromo-Gewandes führt von den vorderen Kotflügeln des Mazda Taiki in die Seitenpartien, umschmiegt den unteren Teil der Karosserie und steigt in Richtung Heckpartie wieder an. Die obere Lage zieht von der Motorhaube durch die Schulterlinien in die besonders auffällig geformten hinteren Radverkleidungen und verleiht ihrerseits der Heckpartie eine verführerische Krümmung. Dabei dient das Zusammenführen der fließenden oberen und unteren Flächen nicht nur der Abbildung des Luftstroms, sondern reduziert zudem das Karosserievolumen. So wirkt der nur 1,24 m hohe Mazda Taiki, als würde er in der Luft schweben. Die exklusiv für dieses Projekt entwickelte Lackierung in "Ozonic Silver" verstärkt den Eindruck von Schwerelosigkeit.
Aerodynamik: Null-Auftrieb Ein wichtiges Ziel bei der Entwicklung des Mazda Taiki war die Optimierung der Aerodynamik. So hat das transparente Dach die aerodynamisch optimale Form eines Regentropfens. Es wird von einem Fachwerk-Rahmen mit fließenden Konturen überspannt, der als verstärkendes Element der Karosseriestruktur fungiert. Die ausgefeilten Verschalungen der im Stile seitlicher Ausleger gestylten Hinterräder tragen dazu bei, möglichst viel Anpressdruck zu erzeugen. Sie befördern die von den vorderen Kotflügeln zurückströmende Luft über tunnelartige Schächte in Richtung Heck. Das Ergebnis ist eine windschnittige Grundform mit einem hervorragenden Cw-Wert von 0,25. Dabei entsteht beim Mazda Taiki sowohl an der Vorder- als auch an der Hinterachse keinerlei Auftrieb ("Zero-Lift").
Design-Details: alles im Fluss In die Kanten der nach oben geschwungenen Kühlergrillstreben sind ultra-feine Reihen mit LED-Leuchten eingesetzt. Die hinteren Kombinationslampen und die in den Türen angebrachten Fahrtrichtungsanzeiger scheinen durch die Karosseriehaut hindurch zu schimmern, sind aber nur im aktivierten Zustand sichtbar. So entsteht die Illusion eines Luftstroms, der erst durch die Umwandlung in Licht für das menschliche Auge sichtbar wird. Dynamik auch bei den Rädern: Beim Design der Radspeichen standen die Turbinenschaufeln eines Düsentriebwerks Pate.
Interieur-Design: von Windkarpfen inspiriert Eine alte japanische Tradition, die "Windkarpfen", inspirierte bei der Gestaltung des Cockpits. Koinobori (wörtlich: steigender Karpfen) sind farbenfrohe, schlauchförmige Fahnen in Form eines Karpfens, die bevorzugt Anfang Mai überall in Japan fröhlich im Wind flattern. Das Interieur-Design des Mazda Taiki wurde nach dem Koinobori-Leitmotiv im Stil einer Luftröhre geformt: Es visualisiert die Ströme der Luft und erzeugt gleichzeitig eine dynamische Leichtigkeit.
Das Cockpit ist getrennt in einen schwarzen Fahrer- und weißen Beifahrerbereich. Schwarze Oberflächen sollen dem Fahrer helfen, sich auf das Fahren zu konzentrieren. Im Gegensatz dazu wirkt der Beifahrerraum dank großzügiger Beinfreiheit wie eine "Chill-out"-Zone. Der Sitz hat die Form eines Clubsessels, seine weiße, in der Türverkleidung fortgesetzte Polsterung verstärkt den Eindruck einer geräumigen, stressfreien Zone. Die schwarzen und weißen Partien in echtem Leder sind mit fließenden, kalligraphischen Elementen verziert. Diese sind mit einer matten Farbe, die metallische Pigmente enthält, aufgetragen und sollen die Richtung des Windes veranschaulichen.
Cockpit: am Puls der Drehzahl An den Kanten der bogenförmig um das Lenkrad herumgeführten Instrumentenkonsole sitzen zu beiden Seiten rote LED-Leuchten. Sie übernehmen die Funktion des Drehzahlmessers – mit steigenden Motorumdrehungen leuchten immer mehr von ihnen auf. Die als Multi-Funktionstasten ausgelegten Bedienelemente sind in das im Stil eines Kreiskolbens geformte Lenkrad integriert. Ebenfalls innerhalb des Volants untergebracht ist ein zentraler Bildschirm, der Zugang zu einer Reihe von Informations-Displays gibt.
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